Mit dem Kauf eines Hauses verändert sich nicht nur die Eigentumssituation. Auch bestehende Versicherungen müssen geprüft, übernommen oder neu geordnet werden. Besonders die Wohngebäudeversicherung spielt beim Übergang eine wichtige Rolle, denn ein lückenloser Schutz schützt Käufer und Verkäufer vor unnötigen Risiken. Wer frühzeitig klärt, welche Verträge weiterlaufen und wo eigener Handlungsbedarf besteht, kann den Eigentümerwechsel deutlich entspannter gestalten.
Übergang der Wohngebäudeversicherung beim Hausverkauf
Beim Verkauf eines Hauses bleibt die bestehende Wohngebäudeversicherung zunächst bestehen. Der Käufer übernimmt mit dem Eigentumswechsel automatisch die Rechte und Pflichten des laufenden Versicherungsvertrags. In Deutschland ist dieser Wechsel an den Eintrag des neuen Eigentümers im Grundbuch geknüpft, um sicherzustellen, dass das Gebäude während des Übergangs nicht unversichert ist.
„Es ist ratsam,“ so Karsten Schrick von Schrick Immobilien in Ahrensburg, „dass sich der Käufer frühzeitig den Versicherungsschein, aktuelle Beitragsabrechnungen und Informationen über bisherige Schäden vom Verkäufer aushändigen lässt.“
Beide Parteien sollten zudem den Versicherer zeitnah über den Verkauf informieren. Käufer haben ein Sonderkündigungsrecht und können wählen, ob sie den bestehenden Vertrag fortführen oder einen neuen Anbieter suchen möchten. Dabei sind Fristen zu beachten, um sicherzustellen, dass ein neuer Schutz bereits bestätigt ist, bevor der alte gekündigt wird.
Sicher durch die Übergabe: Wichtige Punkte für Käufer
Bis der Eigentumsübergang vollständig abgeschlossen ist, sollten bestehende Versicherungen nicht voreilig beendet werden. Die Wohngebäudeversicherung sollte lückenlos weiterlaufen, um weiterhin Schutz vor Schäden durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm zu bieten. Welche Gefahren konkret abgedeckt sind, hängt vom jeweiligen Vertrag ab.
„Haftpflichtfragen sind ebenfalls wichtig,“ erklärt Schrick weiter. „Die private Haftpflichtversicherung geht nicht automatisch auf den neuen Eigentümer über.“ Abhängig von der Nutzung des Objekts kann zusätzlicher Versicherungsschutz notwendig sein – etwa bei vermieteten Immobilien oder unbebauten Grundstücken. Käufer sollten prüfen, ob ihre bestehende Haftpflichtversicherung ausreichend Schutz bietet.
Anpassung des Versicherungsschutzes nach dem Kauf
Nach dem Erwerb sollte man die Bedingungen der übernommenen Gebäudeversicherung genau prüfen. Faktoren wie Versicherungssumme, versicherte Gefahren und mögliche Zusatzoptionen müssen zum Gebäude passen. Bei älteren Häusern oder besonderen Ausstattungen kann eine Anpassung sinnvoll sein.
„Elementarschäden wie Starkregen oder Überschwemmung sind oft nicht automatisch versichert,“ warnt Schrick aus Ahrensburg. „Käufer sollten überprüfen, welche Risiken am Standort relevant sind.“ Beim Vergleich verschiedener Angebote sollte der Fokus nicht nur auf dem Preis liegen; entscheidend sind auch Leistungsumfang und Deckungsausschlüsse.
Sprechen Sie uns an – wir unterstützen Sie beim Eigentümerwechsel und helfen Ihnen dabei, alle wichtigen Aspekte rechtzeitig zu klären.
Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Copyright: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s ChatGPT
STR_KAU_5







